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Hamburg war für das Blut der Rosen eine Kapitale der Macht und ein Fanal des Untergangs gleichermaßen.
Sofie Konstanze Freifrau von Liliental
Neonate des Clanes der Rose
Prinzregentin
Ratsherrin zu Hamburg
"Und nun sagen Sie mir nicht, ich sei naiv!"

Die Schauspielerin Sofie von Liliental ist recht extrovertiert und genießt es gemäß ihrer Profession im Mittelpunkt des Interesses zu stehen. Nach dem Tod des Ancilla Todimann im März 2004 fiel das Amt der Ratsherrin an sie zurück, was ihr viel Macht und auch Bekanntheit bescherte, hatte sie als Harpyie doch nicht wenig Anteil an seinem tiefen Fall. Zur Verwunderung Vieler legte sie im August 2004 alle Ämter nieder und verließ die Stadt bis Anfang 2005. Man mag vermuten, sie habe sich nach ihrer plötzlichen Rückkehr ihre frühere Macht in der Hansestadt aufs Neue sichern wollen. Fraglich bleibt auch, wen sie in ihren Inszenierungen für welche Rolle vorgesehen hat. Sicher ist nur, wer eine schlechte Darbietung gibt, wird schnell neu besetzt...

Lorenz Walkstätter
Neonate des Clanes der Rose
„Wir werden sehen.“

Als dieses Kainskind im März 2005 aus Frankreich nach Hamburg kam, war ihm die Hansestadt bereits wohlig vertraut. Er ist ein unsteter Sucher und Wanderer, der sich nun anschickt, sesshaft zu werden. Zu diesem Zwecke studiert er die Besucher des Elysiums genau und versucht so schnell wie möglich, das Hamburg im Dunkel zu ergründen. Im Scharaden- und Marionettenspiel der kainitischen Gesellschaft scheinbar noch unbefleckt muss er sich seinen Platz erst noch suchen, oder hat er ihn längst gefunden?

Roi Danton
Neonate des Clanes der Rose
„Stören Sie mich nicht!“ (während einer kreativen lyrischen Phase)

Roi Danton ist ein schillernder Pfau, in dessen Gegenwart alles andere vergehen muss. Manche halten sein extravagantes Erscheinungsbild, das von Weiß und strahlenden Goldtönen dominiert wird, für etwas übertrieben. Trotzdem können auch diese Kritiker sich nicht seiner sanften, unverbindlichen Art des Plausches entziehen, was ihn zu einer Bereicherung des Elysiums macht.

Señorita Calvez
Neonate des Clanes der Rose
scheinbar zustimmendes Lächeln

Die Señorita betrat das hamburger Elysium im März 2005 und schien der anwesenden Gesellschaft nicht abgeneigt. Gemeinsam mit ihrem Begleiter Richard reiste sie aus dem Ausland an, beide scheinen einen längeren Aufenthalt zu erwägen. Señorita Calvez ist eine aufmerksame Zuhörerin mit höflicher Zurückhaltung, man könnte fast denken, sie bringe diese Geduld auf, um dann nach guter Vorbereitung unerwartet zurück zu schlagen.

Richard
Neonate des Clanes der Rose
„Ach, das ist ja wunderbar! Erzählen Sie doch mal!“

Richard erreichte gemeinsam mit Señorita Calvez die Hansestadt im März 2005. Er ist ein sehr höflicher Vertreter seines Clanes und wohl peinlichst darauf bedacht, nirgends anzuecken. Zudem ist er ein interessierter Bewunderer, dessen Blick oder Gehör nichts "Brilliantes", "Exquisites" oder einfach "Wunderbares" entgehen könnte. Es ist anzunehmen, dass ihm durch seine Beobachtungsgabe auch sehr gut bewusst ist, welchen Strukturen die Gesellschaft Hamburgs folgt. Ob er diese Erkenntnisse zu seinem politischen Nutzen verwenden wird, bleibt abzuwarten.